Donnerstag, 20. Juli 2017

video wednesday: the script mit "rain".

es ist ferienzeit, da fällt euch womöglich gar nicht auf dass der video wednesday tatsächlich ein thursday ist... In den vergangenen Tagen hatte The Script ihre treuen Fans mit allerlei Teasern auf bevorstehende Großtaten eingestimmt, nun legen sie mit der Single „Rain“ (Single/Video-Release: 14.07.17) den ersten neuen Song seit fast drei Jahren vor. Ungeachtet des Titels handelt es sich bei „Rain“ um einen sommerlichen Gute-Laune-Song, der ohne Zweifel zum unverzichtbaren Soundtrack der kommenden Monate werden wird. „‘Rain‘ ergab sich am Ende eines langen Entstehungsprozesses unseres fünften Albums“, erklärt die Band. „Es ist ein Sommersong, aber wir dachten: wenn es jemand im Sommer regnen lassen kann, dann sind das wir.“ „Rain“ ist der erste musikalische Vorgeschmack auf das fünfte The Script-Album, dessen Titel und Veröffentlichungstermin in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird. 
hier präsentieren wir euch den zugehörigen videoclip: 

Samstag, 15. Juli 2017

mia aegerter: album, clip & tour mit max prosa


ihr album "Nichts Für Feiglinge" (sophie records) setzt Mia Aegerter auch hierzulande auf die pop-landkarte. denn auch wenn der name in deutschland noch nicht vielen geläufig ist: in ihrer heimat hat die gebürtige schweizerin bereits vier mundart-alben veröffentlicht, eine goldene schallplatte und alle großen preise abgeräumt. ein anderes land, eine andere zeit – denn auf ihrer fünften platte, die ihre erste hochdeutsche ist, lotet die wortverliebte schweizerin ihre musikalische welt neu aus. es ist eine persönliche metamorphose hin zu mehr mut und zerbrechlichkeit - und zum finden der eigenen sprache.
im herbst wird sie dies an der seite von max prosa auch auf den hiesigen bühnen tun. die daten dazu findet ihr hier:
3.10. - Leipzig, Täubchenthal

4.10. - Hannover, Lux
5.10. - Essen, Zeche Carl
6.10. - Jena, Café Wagner
7.10. - Zwickau, Alter Gasometer
9.10. - Köln, Jungle

Freitag, 30. Juni 2017

kodaline: "brother" single & tour.

Mit ihren beiden Alben „In a Perfect World“ (2013) und „Coming Up For Air“ (2015) etablierte sich das irische Quartett Kodaline als eine der größten Bands ihrer Heimat. Das hochemotionale Video zu „Brother“ wurde von Stevie Russell inszeniert, mit dem Kodaline bereits beim Clip für ihren Hit „All I Want“ gearbeitet hatten. An den Aufnahmen des Albums waren darüber hinaus auch Pop-Guru Wayne Hector (Nicki Minaj, James Arthur) und Jonny Coffer (Beyoncé, Emeli Sandé, Naughty Boy) beteiligt. Das letzte Kodaline-Album „Coming Up For Air“ wurde in Großbritannien mit Gold ausgezeichnet, das Debütalbum „In A Perfect World“ verkaufte sich weltweit über eine Million Mal und wurde einige hundert Millionen Mal gestreamt. Die Videos der Band verzeichnen bei VEVO mehr als 200 Millionen Views und ihre Singles verkauften sie mehr als eine Million Mal.

Auch im benachbarten Vereinten Königreich konnten sich Steve Garrigan (Gesang), Mark Prendergast (Gitarre), Jason Boland (Bass) und Vinny May (Drums) mit den Longplayern hoch in den Albumcharts platzieren (beide Top 5). Die Kygo-Kollaboration „Raging“ bescherte der Band im vergangenen Jahr einen internationalen Hit, der auch in den Offiziellen Deutschen Charts Einzug hielt. Mit „Brother“ legen Kodaline nun die erste Single ihres kommenden, dritten Album vor. Die Single entstand in Zusammenarbeit mit den Produzenten Steve Harris (Kaiser Chiefs, Santana) und Two Inch Punch (Rag‘n’Bone Man, Sam Smith), unter der Regie des langjährigen Kodaline-Studiopartners Johnny McDaid (Snow Patrol, Robbie Williams) als Executive Producer. Gemischt wurde „Brother“ von Spike Stent (Madonna, Depeche Mode, Ed Sheeran, Harry Styles u.a.).


Im November diesen Jahres sind Kodaline auch bei uns auf Tour:
09.11.2017 Köln E-Werk 
20.11.2017 München Tonhalle 
29.11.2017 Berlin Astra 
05.12.2017 Hamburg Docks

Mittwoch, 28. Juni 2017

rolling stones in latin america. video wednesday

an unserem heutigen video wednesday präsentieren wir euch keinen clip im klassischen sinne, sondern einen trailer zur jüngst erschienenen Rolling Stones dokumentation "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" (universal). dieser begleitet den altherren-rockertrupp auf seiner tour durch zehn lateinamerikanische städte im letzten jahr. dabei zeigt der film auch die vorbereitungen für ihren allerersten auftritt in havanna, kuba – einem gigantischen, einmaligen, kostenlosen open air-event, wie es kuba noch nie zuvor erlebt hat. die bilder zeigen die einzigartige verbindung, die zwischen den Rolling Stones und ihren lateinamerikanischen fans besteht; eine verbindung, die über viele jahre gewachsen ist. mit packenden liveaufnahmen, sehr persönlichen momenten mit den bandmitgliedern, der gespannten aufregung und der reaktion von den fans und mit den ganzen aufs und abs bei den planungen für die havanna-show zeichnet "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" ein bild von einer vor energie strotzenden band, die nichts von ihrer kraft und ausstrahlung verloren hat.
unser trailer bietet einen kleinen vorgeschmack dazu: 


und hier präsentieren wir euch noch die tracklist der songs, welche die dokumentation begleiten:

1) Out Of Control (Buenos Aires, Argentinien)
2) Paint It Black (Buenos Aires, Argentinien)
3) Honky Tonk Women (Sao Paulo, Brasilien)
4) Sympathy For The Devil (Sao Paulo, Brasilien)
5) You Got The Silver (Lima, Peru)
6) Midnight Rambler (Lima, Peru)
7) Miss You (Lima, Peru)

Sonntag, 25. Juni 2017

vérité: somewhere in between. review

nach veröffentlichung diverser ep's und der web-erfolgreichen, galant ad absurdum geführten The-1975-coverversion "somewhere else" veröffentlichte Vérité aka kelsey byrne am vergangenen freitag ihr debütalbum "Somewhere In Between" (kobalt records). dass das quasi im d.i.y.-verfahren erschienene werk deutliche parallelen zwischen albumtitel und der eingangs erwähnten single aufweist, darf durchaus diskutiert werden. Vérité vermeidet es jedoch, allzu sehr auf nummer sicher zu gehen. immerhin stellt sich das konzept der 13 tracks sowie des artworks insgesamt als schlüssig und durchaus recht eigenständig dar. die singer-songwriterin aus brooklyn dürfte mit ihren eletropop-soundflächen letztenendes eine mischung aus indie-publikum und den anhängern von acts wie lana del rey, lorde oder einer düster-variante von katy perry bedienen. siehe auch folgenden clip:

Donnerstag, 15. Juni 2017

elena: die bombe. albumteaser & clip

Elena hat kompakte, aus ihrem Leben gegriffene Geschichten über sich selbst und ihre Generation erzählt, und dabei nicht an leicht ironisch gebrochenen Popkultur-Referenzen gespart. Nur der Wunsch, experimentierfreudiger und musikalisch noch dynamischer zu arbeiten, blieb über weite Strecken unerfüllt. Bei ihren Konzerten, oft allein mit geloopten Beats, Key-Bässen und Keyboard als One-Woman-Band, zeige sich eine ganz andere Energie, Musikalität und Ausdrucksstärke – so die Zuhörer. Vielschichtig sei ihr Stil, nicht in eine Form zu pressen, mit Elementen von Jazz und Soul in der Stimme, starken Einflüssen von R’n’B/Hiphop in den Texten und mit Keylines, die in raffinierter Harmonie und Melodik die klassische Klavierausbildung sowie ein Jazzstudium verraten. Erwachsener und ausdrucksstärker klingt nun auch ELENAs neue Single „Die Bombe:
 

Samstag, 10. Juni 2017

abou diarra: koya. review

ebenfalls schon ein paar tage erhältlich, aber viel zu gut um es zu verpassen: das neue album von Abou Diarra aus mali. ein wenig erinnert die musik des sohnes einer mandingo-sängerin und eines wassoulou-stammeshäuptlings an den sound des exzellenten word-music-ablegers des glitterhouse labels. westafrikanische musik, deren protagonist aber sowohl jimi hendrix als auch die wurzeln des blues und natürlich jazz verinnerlicht zu haben scheint. außerdem in diesem zusammenhang unbedingt erwähnungsbedürtig: der transparente, analoge und unglaublich facettenreiche sound von "Koya" (mix & metisse), für welchen sich jean marc pinaud verantwortlich zeichnet. über das französische label (diarra lebt mittlerweile in paris) und mit broken-silence-vertrieb im hintergrund glücklicherweise problemlos hierzulande erhältlich, seien die elf tracks (plus zwei radioedits) aufgeschlossenen fans afrikanischer-/world-musik unbedingt ans herz gelegt.
 

Mittwoch, 7. Juni 2017

lambert: sweet apocalypse. video wednesday

um ein haar wäre Lambert mit seinem vor einigen wochen erschienenen album "Sweet Apocalypse" (mercury kx) ungesehen an uns vorbeigerauscht. dabei liegt das unter dem deutsche grammophon-banner erschienene werk näher am pop als an klassischer musik. vielleicht auch, weil der protagonist bzw. pianist ähnlich so unterschiedlicher künstlern wie cro, slipknot oder ghost ebenfalls verhüllt vor sein publikum tritt. übrigens wie letztere immer mit leichtem augenzwinkern hinter der maske. aber seht und hört selbst:


nicht vorenthalten wollen wir euch den pressetext zum album: 

"Seit dem Jahr 2000 leben wir in der Postapokalypse. Eine Apokalypse, die allerdings nie stattgefunden hat. Kein weltweiter Systemcrash, keine Außerirdischen, kein gigantischer Meteorit, kein Erlöschen unserer Sonne. Nicht einmal die alte Lieblingshose ist endgültig zerschlissen. Das heißt natürlich nicht, dass die Angst vor dem Weltuntergang deshalb verschwunden ist - ganz im Gegenteil: Die Angst der Menschen vor anderen Menschen und dem, was diese den lieben langen Tag so alles anstellen, ist riesengroß. Und bei Mutter Natur weiß man natürlich auch nie, was sie gerade im Schilde führt. Von der kosmischen Strahlung im Hintergrund einmal ganz abgesehen. Sich als Pianist explizit den großen Themen zu nähern ist natürlich immer etwas schwierig. Die Seele kennt nun mal keinen Unterschied zwischen dem Angriff eines Tigers, einem bösen Brief von der Bank oder einem blöden Blick des Nachbarn. Fühlt sich der Mensch bedroht dann bekommt er es mit der Angst zu tun. Und das, was den Menschen heute Angst einjagt, wird - zumindest in unseren Längen- und Breitengraden - immer abstrakter und führt zu einer immer diffuseren Lebensangst. Auf „ Sweet Apocalypse“ setzt sich Lambert auf ganz persönliche Art und Weise mit diesen Ängsten, von denen bekanntlich viele aus der Vergangenheit weit über das Heute hinausspuken, in 12 Kompositionen auseinander. Mal spendet er Trost, mal streichelt er sanft die Katze namens Melancholie, mal entwickelt er aus der Angst einen überlebensgroßen Pathos und lässt uns unerwartet über den Dingen schweben. Auf seinem dritten Album – dem ersten, das er für das in London ansässige Label Mercury KX aufgenommen hat - beweist der maskierte Pianist Lambert wieder einmal eindrucksvoll, dass er die komplette Gefühlsklaviatur des Lebens mit enormer Leichtigkeit spielen kann. Sein Gespür für kleine, große Melodien ist dabei immer noch außergewöhnlich."

Mittwoch, 31. Mai 2017

hotel bossa nova: little fish. video wednesday

unser heutiger video wednesday wird nicht direkt mit einem clip, sondern vielmehr mit einem trailer zelebriert. Hotel Bossa Nova veröffentlichen am kommenden freitag ihr neues album "Little Fish" (enja records). und anhand untenstehendem zweiminüter kann sich jeder interessent davon überzeugen, dass die hamburger eben nicht auf den vermeintlichen stil ihres bandnamens limitiert sind. vielmehr fließen samba, fado und zahlreiche andere elemente des jazz in seinen verschiedenen variationen von latin bis cool ein. im zentrum steht dabei die portugiesisch-indische sängerin liza da costa, die gemeinsam mit ihren virtuosen instrumentalisten tilmann höhn (gitarre), wolfgang stamm (schlagzeug, percussion) und alexander sonntag (kontrabass) anspruchsvollen wohlklang-sound zwischen welt- und popmusik erschafft. überzeugt euch selbst:

Mittwoch, 24. Mai 2017

L.A.: leave it all behind. video wednesday

nach zwei jahren veröffentlichungspause erscheint am 26. Mai 2017 mit „King Of Beasts“ (sony music) das mittlerweile fünfte album der band L.A.. alle songs stammen von frontmann luis albert segura, der überdies auch zahlreiche instrumente einspielte (gitarre, schlagzeug, bass und backgroundgesang). gemischt wurden die songs von den us-amerikanischen grammy-preisträgern manny marroquin (john legend, sia), und michael brauer (coldplay, john mayer). jüngst absolvierten L.A. eine europatour im vorprogramm von band of horses.
wer L.A. live sehen möchte kann dies hier tun: 
12.06.2017 Hamburg, Häkken 
13.06.2017 Dresden, Beatpol 
14.06.2017 Berlin, Privatclub 
15.06.2017 Köln, MTC 
16.06.2017 München, Strom

die vorabsingle „leave it all behind“ präsentieren wir euch hier:

Sonntag, 14. Mai 2017

mia aegerter: nichts für feiglinge. albumteaser

auf halber strecke zwischen single-veröffentlichung und album-release wollen wir euch auf das debütalbum der schweizer pop-sängerin Mia Aegerter aufmerksam machen. begleitet von einer pledge-music-kampagne soll "Nichts Für Feiglinge" (sophie records) am 26.5. in den läden stehen. und zwar als erstes "nicht-mundart-album" nach vier ebensolchen vorgängerwerken. das promoinfo hat sich eine ganz wunderbare formulierung zum sound der anlässlich der albumproduktion in berlin ansässig gewordenen songwriterin einfallen lassen: "Zwischen lakonischer Melancholie und bittersüßer Ironie erzeugt sie in ihren Texten eine Intensität, die einen in den Bann zieht. Eine erwachsene Frau mit einem rastlosen Herz und Haltung, ohne dabei prätentiös zu sein. Irgendwie eindringlich und lässig zugleich - immer einen Finger in der Wunde und einen am Abzug". das sind große worte, der folgende clip samt zugehöriger single "farbe bekennen" dürfte dennoch im positiven sinne konsensfähig sein. umso bemerkenswerter, als aegerter "nebenbei" auch noch als schauspielerin und autorin (ihr erster gedichtband soll in kürze erscheinen) tätig ist.

Mittwoch, 3. Mai 2017

jake isaac: long road. video wednesday

am kommenden freitag steht sein album "Our Lives" (polydor/island) in den läden. grund genug an unserem video wednesday noch einmal auf den clip zur single "long road" hinzuweisen. immerhin schaffte es Jake Isaac durch seinen mix aus singer-songwriter und soul-pop sowie herausragenden livequalitäten kleine bis mittelgroße venues auszuverkaufen, ohne bisher ein album veröffentlicht zu haben. apropos: die tourdaten findet ihr gleich unterhalb des clips...
 
Jake Isaac Tourdates 2017
08.05. Stuttgart, clubCANN 
09.05. München, Ampere/Muffatwerk 
11.05. Leipzig, Täubchental 
12.05. Berlin, Lido 
13.05. Bremen, Tower Musikclub 
16.05. Hamburg, Knust 
17.05. Frankfurt a.M., Zoom 
24.05. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld

Dienstag, 2. Mai 2017

hoch/tief: detroit→stuttgart. review

ganze sechs jahre ist es her, dass mich hoch/tief mit ihrem selbstbetitelten debüt begeistert hatten. kein schlechtes zeichen - in erinnerung sind mir die schwaben in kurzlebigen zeiten wie diesen trotzdem geblieben. obwohl: selbst wenn die zeitspanne zwischen den zwei alben enorm erscheint - das trio begleitete mich tatsächlich schon vorher in unregelmäßigen abständen. schließlich waren die mitglieder in acts wie cargocity, upfront und vor allem boiler aktiv. deren rifforientierte, groovende herangehensweise zeichnet auch die (lediglich) acht neuen songs aus. ob nun aber die knackige spielzeit wirklich ein manko darstellt? "detroit→stuttgart" (arctic rodeo recordings/broken silence) kommt andererseits nämlich wunderbar auf den punkt, selbst wenn man im songwriting kleine wendungen nimmt und dabei auch noch eine recht mitreißende atmosphäre schafft. das vorab veröffentlichte "hurricane" eignet sich dabei als anspielstation, auch wenn ich den titel weniger programmatisch finde als es vielleicht auf der hand liegen mag. ebenfalls erwähnenswert: die angenehm konkreten, aber unpeinlichen deutschen texte. bleibt zu hoffen, das davon auch notiz genommen wird. am ende des tages bedienen hoch/tief wohl maximal ein nischenpublikum. dieses wird (bzw. würde) sich dafür umso mehr über "detroit→stuttgart" freuen.

Mittwoch, 19. April 2017

safi: "alle laufen". video wednesday

an unserem heutigen video wednesday wollen wir euch den neuen clip von Safi vorstellen, deren album "janus" unsere aufmerksamkeit ja bereits im letzten jahr fand. in der zwischenzeit hat man nicht nur die bühne mit refused geteilt, sondern fand auch zeit den clip zu "alle laufen" selbst zu kreieren. freunde von noisigem rock mit einer wahrlich intesiv klingenden sängerin klicken gleich auf "play":

Sonntag, 9. April 2017

torgeir waldemar: no offending borders. review

"dette er den beste norske skiva på flere år" schwärmt die nordische musikpresse. auch die tatsache, dass Torgeir Waldemar die famosen wovenhand auf tour begleitet hat, verwundert keineswegs. der hipster-bartträger aus oslo verfolgt nämlich einen mindestens ähnlichen ansatz wie david eugene edwards. auf seinem zweiten solo-album (mit seiner hauptband The Devil And The Almighty Blues stellte er übrigens beinahe parallel zwei alben in die regale) changiert er nämlich zwischen vergleichbaren polen: akustische passagen und beschwörende, elektrische gitarrenwände ziehen auf "No Offending Borders" (jansen plateproduksjon/broken silence) den hörer in einen sog. die acht songs - darunter ein famoses link wray cover- klingen sicherlich eine spur songorientierter und zugänglicher als die letzten ergüsse der (vermuteten) vorbilder. an der drängenden magie dieses werkes ändert das jedoch nichts.
hier findet den mitschnitt einer recordstore-performance des albumtracks "among the low":
 

Mittwoch, 5. April 2017

video wednesday: die lochis. "sidekick"

unser video wednesday ist diese woche von audiovisueller penetranz gezeichnet: Die Lochis geben vor dem re-release ihres 2016er albums "#zwilling18" (der um fünf neuen songs erweiterten wiederauflage) logischerweise keine ruhe und legen einen weiteren clip nach. wer sich von dem radiopop auf "sidekick" anfixen lässt, der findet hier die albumpreorder. und wer dabei nur noch den kopf schüttelt, sollte zumindest die wunderbaresten groupie-texte in den youtube-kommentaren seit langer zeit goutieren...

Sonntag, 2. April 2017

brooke candy: living out loud. clip

bevor ab dem kommenden freitag wieder kendrick lamar (völlig zu recht) die medien in und um hiphop bestimmen wird, sei zum ausklang des wochenendes noch auf einen clip hingewiesen, welcher ein weiteres hochkarätiges album ankündigt. Brooke Candy, deren noch nicht terminiertes album "Daddy Issues" im laufe des frühjahrs über sony veröffentlicht wird, legt nach dem lyric-video nun eine vollwertige produktion zu ihrem song "living out loud" vor:

Dienstag, 28. März 2017

fargo. album-teaser & tour

hiphop, etwas quer gedacht. das ist der ansatz von Fargo, dem ehemaligen frontmann der berliner indie-rap-pioniere the love bülow. mittlerweile alleine unterwegs ist das solo-debüt „Wunderbare Jahre“ (motor) von protagonist falk doch als ein album mit zahlreichen feature-artists aus seinem freundeskreis entstanden. „ich hab es „Wunderbare Jahre“ genannt, weil ich mich wie in der serie - die ich damals übelst gefeiert habe - an meine jugend zurückerinnern wollte“, sagt Fargo. die 14 songs ergeben zusammen eine coming-of-age-collage: mit allen haarlängen und farben, mit pop, rap, reggae, rock, soul und dub.eine erste anspielstation findet ihr hier:


Tourdaten:
27.04.17 München - hansa39
28.04.17 Frankfurt - Nachtleben
29.04.17 Stuttgart - Schräglage
04.05.17 Köln - YUCA
05.05.17 Hannover - LUX
06.05.17 Hamburg - Kleiner Donner
07.05.17 Berlin - Auster Club

scott bradlee’s postmodern jukebox. news

Scott Bradlee's Postmodern Jukebox, das 2009 von dem pianisten und arrangeur scott bradlee gegründete ensemble erträumt und realisiert versionen aktueller pop-, rock- und r'n'b hits in verschiedenen zeitlosen stilen – von swing über doo-wop und ragtime bis motown oder, wie bradlee es selbst ausdrückt: “popmusik in einer zeitmaschine”.
bereits am 3. märz erschien das album "The Essentials" (universal music), nun geht es auf tour, ein paar anspielstationen präsentieren wir euch on top:



tourdaten 2017:


17.03. Berlin, Tempodrom
22.03. Hamburg, Mehr Theater
24.03. Leipzig, Haus Auenesee
01.04. München, Muffathalle
02.04. Stuttgart, Liederhalle
05.04. Frankfurt, Jahrhunderthalle
07.04. Köln, E Werk
10.04. Nürnberg, Meistersingerhalle
 

Samstag, 25. März 2017

brothers of santa claus. album & tour

am kommenden freitag bringen die deutschen konsens-indierocker Brothers Of Santa Claus den nachfolger zum bemerkenswert erfolgreichen "navigation"-debüt an den start. einen monat später macht man sich auf konzertreise durch das heimatland, die daten dazu findet ihr gleich hier unten. das album "Not OK" erscheint übrigens wieder via jazzhaus records/in-akustik, einen kleinen vorgeschmack auf das etwas synthie-lastigere material offeriert der clip zur single "Figure It Out":

Brothers Of Santa Claus Tour 2017
10.05. München, Einstein Kultur
12.05. Freiburg, Jazzhaus
13.05. Bad Homburg, Speicher
14.05. Regensburg Heimat
16.05. Dresden, Ostpol
17.05. Göttingen, Apex
18.05. Braunschweig, Eulenglück
19.05. Hamburg, Kleiner Donner
20.05. Berlin, Badehaus
26.05. Konstanz, Kulturladen
27.05. Köln, Festival
03.06. Pfaffenhofen, Open Air
22.07. Stuttgart, Marienplatzfest

Donnerstag, 23. März 2017

video wednesday: paul mccartney re-issue


den heutigen video wednesday widmen wir dem neuesten teil der re-issue-serie von Paul McCartney. sein ursprünglich 1989 veröffentlichtes, internationales nummer 1-album "Flowers In The Dirt" (universal music) bekommt quasi das deluxe-treatment: "Das Deluxe Edition Box Set wird garantiert ein weiteres Juwel in jeder Paul McCartney Sammlung. Neben dem umfangreichen Audio- und Videomaterial enthält die Deluxe Edition weiteres exklusives Material, wie z.B. ein 32-seitiges Büchlein mit Pauls handgeschriebenen Texten und Notizen, einen Katalog für Linda McCartneys "Flowers In The Dirt"-Fotoausstellung von 1989, ein 64-seitiges Fotobuch mit dem Musikvideo für "This One", sowie ein fantastisches, speziell angefertigtes 112-seitiges Buch mit der kompletten Entstehungsgeschichte des Albums, die in ausführlichen Interviews mit Paul, Elvis Costello und anderen wichtigen Beteiligten erzählt wird. Zusätzlich zu einem ausführlichen Track By Track enthält das Buch Album- und Singleartworks und bisher unveröffentlichte Fotos von Linda McCartney."

Sonntag, 19. März 2017

oder so! anette humpe und die bethel stiftung

als "inklusions-projekt" wird diese formation präsentiert - auch wenn man darüber streiten darf, ob es sich um inklusion handelt, wenn Oder So! diesen stempel derart öffentlichkeitswirksam aufgedrückt bekommen. an der guten idee dahinter ändert das natürlich nichts: handelt es sich doch um eine deutsche popband, die sich 2013 aus einem inklusiven projekt entwickelt, in dem behinderung keine rolle spielt. vier junge frauen, drei junge männer – deren leben höhen und tiefen hat wie bei jedem anderen auch. die band arbeitet gemeinsam an eigenen songs, mit deutschen texten, aus dem tiefsten innern, keine therapie, sondern reine lebenslust. zusammen mit deutschlands erfolgreichster produzentin annette humpe sind so zwei der selbst geschriebenen lieder für das 150-jährige „Bethel-Jubiläum“ 2017 entstanden: die beiden kompakten popnummern “taschen voll gold“ und „nur nicht in meinem kopf“. zu ersterem hat der international bekannte fotograf jim rakete das dazu gehörige video gedreht:

alle bandmitglieder wohnen in, bzw. werden von betheler einrichtungen betreut. je nach dem „grad“ der behinderung in wohngruppen, zum teil in betreuten eigenen wohnungen, oder momentan noch bei ihren eltern. die menschen in bethel folgen einer vision, die oft als reine gesellschaftliche utopie gilt: in all ihrer verschiedenheit leben und arbeiten mehr oder weniger gesunde, mehr oder weniger behinderte, mehr oder weniger leistungsfähige, jüngere und ältere, menschen unterschiedlicher kultureller herkunft und religiöser prägung zusammen.

Samstag, 18. März 2017

pitbull: climate change. review

mit Pitbull bringt der vielleicht massentauglichste (pop-)rapper unserer zeit an diesem wochenende sein neues, mittlerweile zehntes album an den start. und man darf davon ausgehen, dass "Climate Change" (sony music) abermals sämtliche verkaufs- bzw. playlist-rekorde knacken wird. dabei setzt der 36-jährige armando christian perez sowohl auf eine veritable palette an stars (darunter gruselige kollaborationen mit enrique iglesias, jennifer lopes und r kelly), für seine erste single "options" holt er sich mit reggae-fackelträger und mehrfachen grammy-gewinner stephen marley jedoch auch wieder jemanden eher genre-fremdes an die seite. auf der produzenten-seite dagegen setzt Pitbull auf zahlreiche verschiedene köpfe, die ganz großen namen sind dabei aber nicht zu finden. am ende bleibt ein single-album, dessen reiz sich aus einer gewissen kurzweile ziehen lässt, das niveau in punkto songwriting oder gar lyrics dabei aber doch zu oft zu wünschen übrig lässt. am ende wird jedoch wie auf jedem Pitbull-album so oder so eine party veranstaltet - und niveau mag da auch einfach fehl am platze sein...

Sonntag, 12. März 2017

milky chance: blossom. albumteaser

am kommenden freitag ist es soweit, Milky Chance, die deutschen pop-senkrechtstarter, veröffentlichen ihr zweites album. auf „Blossom“ lernen wir die band von einer energischeren, gefestigteren seite kennen. die klaren, verlockenden töne der erlangen eine neue tiefe. der sound erwacht mit einem krachenden knall zum leben, aber er baut dabei auf neu erlerntem und einer phase der reflexion auf. wie schon beim vorgängeralbum „sadnecessary“ besteht kein zweifel daran, dass sich auch „Blossom“ mit unnachgiebiger kraft in die ohren – und in die herzen – der musikwelt spielen wird.
hier könnt ihr den mit sphärischen visuals unterlegten titeltrack probehören:

Mittwoch, 8. März 2017

marcus layton. video wednesday

an unserem heutigen video wednesday päsentieren wir euch den aktuellen clip des berliner produzenten Marcus Layton. "You Got Me“ überzeugt mit treibenden beats zu tropischen klängen und zwingt einen, sich sofort zum rhythmus zu bewegen. in dem gute-laune-song geht es zudem um das schönste thema der welt, natürlich die liebe. es ist eine klare message, das ja zum leben und der liebe. aber genau das macht “You Got Me” so verdammt eingängig, ein echter ohrwurm eben."
aber macht euch selbst einen eindruck:

Montag, 6. März 2017

mallory knox: wired. neues album & clip

wer bei den stichwörtern england, post-hardcore und alternative-rock nur noch an die (aufgrund der unsäglichen taten ihres sängers ian watkins) inakzeptablen lost prophets denkt, bekommt nun eindrucksvoll nachhilfe: nach einem gelobten vorgänger sind die landsmänner Mallory Knox ab freitag mit einem frischen longplayer am start. "Wired" (sony music) knüpft dabei zumindest vage an die eigene vergangenheit an: „Wenn du jung bist, versuchst du, es deinen Helden gleich zu tun“, so Sänger Mikey Chapman. „Wir wollten uns innerhalb der uns bekannten Grenzen bewegen, denn alles, was wir kannten und mochten, bewegte sich darin. Mittlerweile haben wir allerdings einen Reifegrad oder eine Level an Erkenntnis erreicht, an dem man denkt: ‚Ist mir doch egal‘. Wenn du deine ganze Karriere lang immer nur Klein-Klein machst und nichts tust, um eine neue Herausforderung zu suchen - wozu machst du es dann überhaupt?“
Die Aufnahmen von"Wired" im Juli und August 2016 dauerten vier Wochen lang, als Produzent fiel die Wahl  diesmal auf Dan Austin (Biffy Clyro, Queens Of The Stone Age, Massive Attack etc.). Aufgenommen wurde in dem Live-Raum einer alten Kapelle in dem 100.000-Quadratmeter-Anwesen Vada Studios in England. Das Ergebnis mit dem Titel „Wired“ ist eines der härtesten, melodisch euphorischsten und offenherzigsten Alben der modernen Rockgeschichte.

hier seht ihr schon einmal den clip zur aktuellen single "better off without you":

Sonntag, 26. Februar 2017

maillard/ceccarelli/di piazza:il canto delle montagne

wer immer noch dem glauben anhängt, dass jazzige klänge zwangsläufig verkopft und abgehoben sein müssen, der sollte bei diesem trip beide ohren riskieren. die musik dieses französischen trios changiert zwischen aufwirbelnder improvisation und harmonischer basisarbeit. denn wenn auf der einen seite in verträumt melodische sphären vorgedrungen wird, biegt man genau in dem moment in free jazz-eskapaden ab, in welchen der rezensent den zeigefinger in richtung kitsch heben will. denn wann immer man glaubt, jetzt dominieren massentaugliche standards, bauen Thierry Maillard, André Ceccarelli und Di Piazza kniffe und wendungen ein, begeistern mit spannungsbögen und verlieren dabei doch nie funktionierende songstrukturen aus den augen. wenngleich für meinen geschmack in der produktion das piano von maillard - der sich ja bereits in diversen anderen formationen einen namen machte - zu stark dominiert. und demzufolge insbesondere bassist Dominique Di Piazza nicht ganz ausreichend beachtung findet, dessen kreative ideen das werk jedoch immer wieder angenehm beleben. so oder so bleiben die 16 anspielstationen auf “Il Canto Delle Montage” (ilona records/broken silence) zu jeder zeit spannend - eben ausdrücklich nicht nur für genre-puristen.
verschafft
euch am besten selbst einen eindruck:

Mittwoch, 22. Februar 2017

vérité: phase me out. video wednesday

während das debütalbum derzeit in der mache ist (aber noch in diesem jahr über kobalt music erscheinen soll), tut Vérité alles dafür, nicht nur als reines spotify-phänomen wahrgenommen zu werden. so hat die künstlerin aus brooklyn einen clip zum track "phase me out" produzieren lassen, welchen wir euch im rahmen unseres video wednesday präsentieren wollen:

Sonntag, 19. Februar 2017

jeden tag silvester: geisterjägerstadt. album, clip & tour

mit ihrem selbstbetitelten debüt und ihren shows (unter anderem als support für johannes oerding und silbermond, ähem) konnten sich Jeden Tag Silvester mehr als einen achtungserfolg erspielen. eine gute basis, auf welche man mit dem am freitag erscheinenden zweiten album aufbauen wird. "Geisterjägerstadt" (chefrekords ratekau) nimmt dabei den faden seines vorgängers auf: radiotauglicher pop, handgemacht und mit einem authentischen independent-vertriebs-hintergrund. etwas konträr dazu das mandat für den bundesvision song contest für ihre heimat schlewsig-holstein (man klebt regional aber fast an hamburg), wobei Jeden Tag Silvester seinerzeit mit platz 10 abgespeist wurde. aber das sind alte kamellen: die band schaut nach vorne und ihr habt gleich zwei möglichkeiten, dabei zu sein:

live zu sehen sind die jungs hier...
Februar 25, 2017 Lübeck - MuK ( Album-Release-Konzert )
März 22, 2017 Bremen - MS Treue
März 23, 2017 Köln - Blue Shell
März 24, 2017 Frankfurt - Nachtleben
März 25, 2017 Kaiserslautern - Kammgarn Cotton Club
April 20, 2017 Dresden - Groovestation
April 21, 2017 München - Ampere
April 28, 2017 Hamburg - Grünspan
April 29, 2017 Berlin - Privatclub
April 30, 2017 Leipzig - Neues Schauspiel
Mai 6, 2017 Kiel - Orange Club
Mai 13, 2017 Hannover - Lux


und hier zeigen wir euch den clip zum titelsong...

Dienstag, 14. Februar 2017

die lochis: #zwilling18 re-edition (12.05.2017)

es dürfte nicht gerade dazu beitragen, Die Lochis weniger streitbar zu machen: zum wiederholten male stellen die beiden youtube-teeniestars ihr album"#zwilling" in die läden.
dieses erschien ursprünglich im august 2016, stieg direkt auf platz 1 der deutschen albumcharts ein und hält sich nach einem halben jahr noch immer konstant in den deutschen top 100. heiko und roman lochmann haben derweil eine tour vor insgesamt über 52.000 fans gespielt und zu weihnachten 2016 eine weitere version des debütalbums namens „#zwilling“ (symphoniker edition) veröffentlicht.

am 12. mai heißt es dann jedoch nicht symphoniker-edition, sondern re-edition ihres debütalbum. sie umfasst die 13 tracks des vorgängers „#zwilling“ plus fünf komplett neue songs und ist als standard-cd, in digitaler form, sowie als deluxe-box erhältlich. darin enthalten sind neben der regulären cd auch zwei cds mit den instrumental versionen der 13 tracks, sowie eine fahne, eine sonnenbrille, sticker und ein signiertes poster. „#Zwilling18“ (department musik/mediakraft) ist ab sofort vorbestellbar.
der release ihres 18-tracks-starken albums ist auch gleichzeitig der starttermin für die „#zwilling18“ akustik tour:


13.05. Mainz – Frankfurter Hof
15.05. Hamburg - Grünspan
16.05. Köln – Live Music Hall
17.05. Berlin - Kesselhaus 
18.05. München - Backstage 
19.05. Wien – Ottakringer Brauerei 
20.05. Zürich - Volkshaus

Sonntag, 12. Februar 2017

ea80 & shutcombo. famose rereleases

major label folgten meiner stillen hoffnung: die leipziger nahmen sich ein weiteres mal im doppelpack der aufarbeitung deutscher punkrock-historie a.k.a. dem schaffen von EA80 an. die mitte der achtziger jahre erschienenen alben "2 Takte Später" und "Mehr Schreie" (beide major label/broken silence) tragen - obwohl sie der frühphase der mönchenglattbacher entstammen - bereits deren charakteristische handschrift. selbige näher zu definieren, fällt mir gar nicht so leicht. wahrscheinlich ist es einfach die eigenwilligkeit der mischung aus den "gniedeligen" leadgitarren, nicht immer leicht zu dechiffrierenden deutschsprachigen texten und einer atmosphäre, wie sie sonst gerade einmal joy division zu erzeugen vermögen. die daraus entstehenden hits holen einen ganz heimlich ein, setzen sich dann jedoch umso nachhaltiger im kleinhirn fest. naturgemäß haftet EA80 etwas mystisches an - so richtig zu fassen bekommt man die band zumindest im netz nicht. wer dennoch ein wenig tiefer einsteigen möchte, dem sei die gleichnamige facebook-gruppe ans herz gelegt.so kann man auch sicherstellen, dass keines der raren konzerte an einem vorbeiziehen. bemerkenswert auf jeden fall, wie man über so viele jahre eine diskographie ohne nennenswerte schwächen schaffen kann. nun aber noch einmal konkret zu den vorliegenden alben: beide werden sowohl in wertigen digipaks als auch als vinyl im originalartwork aufgelegt - man verzichtet sogar auf das major label-logo auf dem backcover. aber nicht nur das: die stimmen mehren sich, dass unter dem titel "definitiv: ja!" bereits an einem neuen album gearbeitet wird. danke, major label!

auch für das wieder zugänglich machen eines weiteren highlights: die Shutcombo aus bad dürrenberg, deren debüt mich vor gut zehn jahren zeitgleich mit den famosen D.H. in den bann zog, ließ ebenfalls seit längerem nichts mehr von sich hören. nun machen major label immerhin ihr 2014er album "Omega IQ" (major label/broken silence) wieder zugänglich. auf schickem vinyl im siebdruck-cover, textbeilage und digitalem download code. das ganze klingt abermals kurz, schmerzlos und vor alle richtig, richtig gut. punkrock: voller energie, grundehrlich und konsequent auf den punkt gebracht. diese wiederveröffentlichung ist eine zweite chance, welche man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dienstag, 7. Februar 2017

johnnyswim: georgica pond. album & clip

die veröffentlichungsschlagzahl von Jhonnyswim gleicht einem parforceritt. immerhin bringt das singer-songwriter-duo nach dem debüt, einem live-album sowie einer weihnachts-cd (!) in gerade einmal zwei jahren nun schon den zweiten longplayer an den start. "Georgica Pond" (big picnic records/india media group) steht hierzulande  mit reichlich verspätung ab freitag in den läden. und alle jene, welche amanda sudano und abner ramirez bislang verzaubern konnten, werden auch bei den neuen 14 tracks verzückt den repeat-knopf drücken. das duo besticht nicht nur durch amandas aparte stimme, exzellenten duettgesang und wunderbare gesangsharmonien, sondern auch durch mitreißende melodieführung und beeindruckend ehrliche songtexte über liebe und verlust, vergangenheit und zukunft, vertrauen und vermächtnis. „Georgica Pond“ wurde von abner ramirez produziert und im heimstudio des paares in los angeles aufgenommen. abner und amanda arbeiteten mit verschiedenen songwritern und musikern zusammen, darunter ihr langjähriger mitarbeiter britten newbill, der violinist und komponist anton patzner sowie die beiden aus nashville stammenden songwriter natalie hemby und chris destefano. nicht zu vergessen der gastauftritt der country-ikone vince gill, dessen gesang und gitarrenspiel „last night in georgia“ veredelt.
gleich zwei clips bringen euch das duo aktuell näher. und sehenswert ist die akustik-variante von "let it matter" ebenso wie der conan o'brien-mitschnitt: