Dienstag, 21. November 2017

tom chaplin (keane). video wednesday christmas edition

die weihnachtszeit naht und neben lebkuchen oder dominosteinen bleibt diese zeit in unserer branche garant für special editions und themenalben, die den (virtuellen) plattenladen mal bereichern, mal beschämen. am letzten freitag hat nun Tom Chaplin sein album zum fest der feste veröffentlicht. der keane-sänger versucht uns auf "Twelve Tales Of Christmas" (universal) mit einer mischung aus coverversionen (u.a. joni mitchell, den pretenders und - ähm - east 17) sowie neukompositionen zu beglücken. ob es chaplin gelingt, wie gewünscht den bittersüßen beigeschmack des festes in seinem zweiten soloalbum einzufangen, könnt ihr versuchen anhand des folgenden albumtrailers bzw. des clips zum song "the tale of river" herauszufinden:




Mittwoch, 15. November 2017

alexander hirsch: so weit. video wednesday

an unserem dieswöchigen video wednesday scheinen Alexander Hirsch und alin coen gemeinsam in einem u-boot zu sitzen. singend schwimmen sie durch gitarrenklänge und ein meer von möglichkeiten. denn egal wo man unterwegs ist, ob meer, ob wüste, ob amazonasdelta, so sagt der song, man bleibt doch immer bei sich und wird das, was man sowieso ist. hirsch besuchte in hamburg den renommierten „popkurs“ der hochschule für musik und theater, aus dem u.a. wir sind helden und peter fox hervorgingen. jetzt traut er sich den letzten schritt zu gehen und veröffentlicht sein erstes album „Hier draußen“ (rar/motor/17.11.2017). für seine single „so weit“ konnte er gleich alin coen gewinnen, von der er selber lange fan war. viel spaß mit dem charmanter folkpop von alexander hirsch:

Donnerstag, 9. November 2017

milky chance: singleclip & tour.

derzeit sind Milky Chance noch in den USA auf tour, danach folgt eine ausverkaufte konzertreihe in europa, deren daten wir euch weiter unten präsentieren. doch damit nicht genug: denn gemeinsam mit ihrer freundin, der englischen künstlerin Izzy Bizu, veröffentlichen sie nun ihre nächste single „Bad Things“. izzy, deren song „white tiger“ sie vor ein paar jahren im internet entdeckten und sie daraufhin kurzerhand einluden auf ihrem eigenen kleinen festival aufzutreten, war gerade noch mit coldplay auf support-tour in den USA, wo sie noch gänzlich unbekannt ist. in ihrer heimat england gehört die 23-jährige singer-songwriterin jedoch zu den hoffnungsvollsten newcomern und wurde bereits für den kritikerpreis der begehrten BRIT awards nominiert.
film ab für Milky Chance featuring Izzy Bizu mit "Bad Things":


Live:
20.11.2017 Hamburg, Große Freiheit 36
21.11.2017 Köln, Palladium
22.11.2017 Frankfurt, Jahrhunderthalle
30.11.2017 Berlin, Columbiahalle
05.12.2017 Leipzig, Haus Auensee
06.12.2017 München, Muffathalle

Samstag, 4. November 2017

max raabe: der perfekte moment. album & clip

man soll ja nicht zu hart mit sich selbst ins gericht gehen... und manchmal - so wie in diesem fall - passt es denn vielleicht auch einfach. den perfekten moment, auf die albumveröffentlichung von Max Raabe hinzuweisen, habe ich nämlich tatsächlich verpennt. diese war nämlich schon letzte woche. aber der müßiggang ist dem bariton-sänger ja weder fremd noch unsympathisch. konsequenter weise trägt deshalb nicht nur der untenstehende clip, sondern sein komplettes album den titel "Der Perfekte Moment...Wird Heut Verpennt" (deutsche grammophon/universal). der hörer im umkehrschluss bekommt, was er erwartet: zwanziger jahre nostalgie, gekonnt und durchaus zeitgemäß inszeniert mit einmal mehr diverser prominenter unterstützung: anette humpe, rosenstolz' peter plate (übrigens zentraler kopf hinter beinahe allen "bibi & tina" kinofilm-soundtracks), ulf leo sommer und viele mehr. das akustische resultet bringt die promoinfo gut auf den punkt: "Die Erweiterung seines Autoren- und Produzententeams hat Raabes Genre nicht verändert, sie hat ihm ein Fenster geöffnet. Eine Brise Pop kam herein und legte sich mit Klanghölzern und Steeldrum über die gewohnt, perfekte Orchestrierung des Palast Orchesters. Das Album, das mit einem leichten Vibraphon beginnt und in einem 30-köpfigen Streichorchester gipfelt, klingt nach Sommer – und dem Spätsommer einer Romanze. Leicht schwingend hängt man mit Raabe in der Hängematte der Erwartungen, die man an das Leben zu zweit einst hatte." fröhliches schwelgen wünsche ich...

Freitag, 27. Oktober 2017

the kelly family... back for good?

ob's die zielgruppe dieser seite interessieren wird? nun, zumindest um in der jeweiligen peer-group gut informiert dazustehen, kann es ja nicht schaden zu wissen, dass die Kelly Family zurück ist. und wenn es dem freundeskreis als warnung gilt. das lebenszeichen wählten paul, angelo, jimmy, joey, john, kathy und patricia kelly ähnlich der alternative- und metalszene auf nummer sicher: "We Got Love - Live" (electrola/universal) offeriert die obligatorische werkschau live auf bühne, konserviert in verschiedenen editionen. in diesem fall nun als 2CD/2DVD & Blu-ray. wer sich traut schaut rein in "please don't go":

Mittwoch, 25. Oktober 2017

max the sax:"dance like you mean it". video wednesday

Max The Sax, der mitbegründer und zehn jahre lang ein eckpfeiler der Parov Stelar Band und für derenerfolg mitverantwortlich war, geht jetzt seinen eigenen weg. stellt sich als solo-künstler voller positiver vibes neu auf – young, wild and free. nach zwei singles, dem support für für Maroon 5 vor 40.000 zuschauern und nach seinem kampagnen-song für die modefirma marc O´ polo, den er bei der fashion show zum 50-jährigen bestehen vor dem auftritt von robbie williams vorstellte, legt Max The Sax nun mit seiner ersten solo single „Dance Like You Mean It“ alles in die waagschale, was ihm musikalisch wichtig ist: „meine musik soll die pure lust ausdrücken.“
ob ihr dem pressetext glauben schenken wollt, könnt ihr hier herausfinden:

Montag, 23. Oktober 2017

elena: shit vergangener tage. mixtape

klar muss es sich bei mixtapes nicht zwangsläufig um veröffentlichungen aus dem hiphop-kontext handeln. und sicher hat Elena den einen oder anderen bezugspunkt zu diesem genre (unter anderem eine kollabo mit flo mega). dennoch wird ihr "shit vergangener tage" eher für grenzgänger interessant sein. die im alleingang aufgenommenen tracks zitieren jazz und klassik, huldigen guten popsongs und zeigen eindrücklich, dass die deutsche sprache auch in so irgendwie unspezifischen sphären funktionieren kann. die schwester von david garrett mag natürlich nicht auf ihr verwandschaftsverhältnis reduziert werden, nutzte dessen popularität nichtsdestotrotz für das erweitern des einenen (minimalen) publikumsradius als support für die konzerte des deutschen geigers. an dieser stelle präsentieren wir euch zwei clips des am 17. november via recordsjet erscheindenden werkes:

Mittwoch, 18. Oktober 2017

cafézeit mit marla pétale. video wednesday

übermüdet und ob der klimatischen wie politischen großwetterlage betrübt? da geht es euch wie mir. das passende audiovisuelle gegenmittel kommt von Marla Pétale a.k.a. marla blumenblatt. bevor am kommenden freitag ihr debüt "Poison Arrows" (department music) erscheint, veröffentlicht sie nun den clip zum song "turkish coffee". wenngleich auch nur ein lyric-clip, geriet dieser wie die zugehörige komposition sehr ästhetisch. ganz unaufgeregt und frei von den zwängen der großen industrie, nahm marla die songs in der heimat ihrer mutter, in mazedonien auf. auf „poison arrows“ kehrt sie zurück auf die große showbühne, besingt das leben, den genuss und die leidenschaft. entstanden ist ein soundtrack des schönen lebens für die besonderen momente des genießens. film ab.

Dienstag, 17. Oktober 2017

winston surfshirt: sponge cake.

ein goldener herbst mit reichlich sonnenstrahlen lässt die musiksammlung noch einmal im sommerlichen glanz erstrahlen bzw. entsprechende perlen aus dem archiv kramen. und was passt dazu besser als ein cocktail aus hiphop, pop und einer prise soul; am besten aus eine ecke der welt, die mit wärme ein wenig großzügiger bedacht ist als wir hier in norddeutschland. bühne frei für Winston Surfshirt aus dem australischen sydney. ihr debütalbum "Sponge Cake" (sweat it out) sorgte vor ort schon für einige furore - unter anderem durch verbalen adel von sir elton john und als supportact von midnight oil - und ist seit kurzem auch bei uns erhältlich. die eleganten und reichlich catchy gehaltenen tracks haben wenig mühe, in ihrer leichtigkeit und klanglichen vielfalt die hörer auf ihre seite zu ziehen. und auch wenn das hierzulande aufgrund der vertriebsmöglichkeiten nicht allzu viele sein werden - reinhören ist hier dringend anzuraten. am besten gleich hier und jetzt mit dem clip zu "be about you" und dem track "same same".

Donnerstag, 12. Oktober 2017

santiano. entern die charts...

vielleicht nicht ganz unpassend, die billige seefahrermetaphorik im titel dieses posts. also gleich weiter hübsch plakativ: an einem freitag den 13. stellt "deutschlands erfolgreichste band" ihr neues album "Im Auge des Sturms" (electrola/universal) in die läden. Santiano, verlässliche aspiranten für den jeweils ersten platz in sachen verkaufszahlen, haben tatsächlich wenig anlass zu glauben, dass es diesmal anders käme. „Im Auge des Sturms“ erscheint demzufolge in diversen konfigurationen: der limitierten deluxe edition im digipack mit 17 titeln, die standard cd mit 13 titeln und erstmalig auch direkt zur veröffentlichung auf doppel-vinyl. darüberhinaus wird eine fanbox (inhalt: deluxe edition, karaoke cd, schlüsselanhänger, kühlschrank-magnet, poster und autogrammkarte) in einer kunststoff lunch-box veröffentlicht. wer sich mit einem gleich neunminütigen clip einstimmen mag, wird hier fündig:

Freitag, 6. Oktober 2017

guano apes: proud like a god XX. tour & cd

zwischenzeitlich als treppenwitz des crossovers gehandelt (und ja: den song "dödel up" gab es wirklich...),  haben die Guano Apes doch meine gesamte generation mit mindestens einem ohrwurm ausgestattet. anlass genug, dem durchbruchsalbum "Proud Like A God" im zwanzigsten jahr seines bestehens mit einer reissue zu würdigen. die gibt es sowohl als einzel- wie auch als doppel-cd mit folgendem inhalt: CD1 beinhaltet 10 songs des original-albums aus dem jahr 1997 in neu abgemischter und remasterter form sowie einen bisher unveröffentlichten song. auf CD2 finden sich völlig neu eingespielte, modernisierte versionen der songs „Get Busy“, „Rain“, „Crossing The Deadline“, „Suzie“, „Never Born“ und natürlich dem classic „Open Your Eyes“, für das man niemand geringeren als danko jones zum duett ins studio holte. böse zungen werden behaupten, dass hier die cash-kuh maximal gemolken wird. andererseits dürften die anstehenden auftritte für ein manierliches retro-fest sorgen. bei interesse findet ihr hier die zugehörigen daten sowie den clip zum eminem-cover "loose yourself" inklusive standesgemäßem 90er posing.

Live:
08.10. München, Backstage
09.10. Stuttgart, LKA
11.10. Dortmund, FZW
13.10. Köln, E-Werk
15.10. Frankfurt, Batschkapp
18.10. Saarbrücken, Garage
20.10. Hannover, Capitol
21.10. Hamburg, Grosse Freiheit 36
27.10. CZ-Prag, Meet Factory
29.10. A-Wien, Ottakringer
02.11. Berlin, Huxleys
03.11. Leipzig, Haus Auensee
05.11. NL-Amsterdam, Melkweg

Mittwoch, 27. September 2017

petterson: berg. video wednesday

im vorprogramm von tonbandgerät konnten Petterson schon ein paar menschen auf ihren indiepop aufmerksam machen. am kommenden freitag erscheint nun das debütalbum der bremer jungs. gekleidet in ein schickes digipak widmen sich max, mathias, david und tom zentralen themen wie freundschaft, aufbruch und heimat. "dabei laufen sie nie gefahr, in belanglosen pop-poeten-kitsch abzudriften. das album zeichnet ein sympathisches bild typisch norddeutschen understatements. die songs sind mal eingängig, mal vielschichtig; mal temporeich, mal getragen; mal reduziert auf das wesentliche, mal etwas größenwahnsinnig, wenn plötzlich das (echte) orchester einsetzt."
zur einstimmung präsentieren wir euch den clip zum song "berg", dessen produktion ebenfalls der idee des understatement folgt:

Sonntag, 24. September 2017

rolling stones: from the vault - sticky fingers

begleitet von mächtiger presseresonanz und reichlich emotionen auf seiten der hamburger (als direkter nachbar des stadtparks nehme ich mich dabei nicht aus) haben die Rolling Stones in der hansestadt ihren tourauftakt gefeiert. und weil die älteren herren nicht nur auf bühne zu feiern wissen, sondern schon immer auch clevere geschäftsmänner waren, wird das spektakel von einem veröffentlichungsreigen begleitet: "From The Vault - Sticky Fingers" (universal music) erscheint nämlich zeitgleich als dvd, blu-ray, dvd+cd, dvd+3lp sowie als digital video und digital audio.  komplettisten dürften damit einmal mehr an die grenze des ruins getrieben werden, auch wenn die tatsächliche aufnahme durch die fast intime atmosphäre durchaus über einen besonderen reiz verfügt. nicht nur dies: die show im fonda theatre im kalifornischen hollywood war eines der raren momente, in denen jagger und konsorten das komplette "sticky fingers" album gespielt haben. gelungener sound, professionelle kameraführung und eine ordentiche portion bonusmaterial tun ihr übrigens, um in die neuste episode von "from the vault" in die oberen regionen der verkaufscharts zu hieven. details zum tracklisting sowie einen teaser präsentieren wir euch hier:

TRACKLISTING:
DVD: 1) Start Me Up 2) Sway 3) Dead Flowers 4) Wild Horses 5) Sister Morphine 6) You Gotta Move 7) Bitch 8) Can’t You Hear Me Knocking 9) I Got The Blues 10) Moonlight Mile 11) Brown Sugar 12) Rock Me Baby 13) Jumpin’ Jack Flash
CD: 1) Start Me Up 2) When The Whip Comes Down 3) All Down The Line 4) Sway 5) Dead Flowers 6) Wild Horses 7) Sister Morphine 8) You Gotta Move 9) Bitch 10) Can’t You Hear Me Knocking 11) I Got The Blues 12) Moonlight Mile 13) Brown Sugar 14) Rock Me Baby 15) Jumpin’ Jack Flash 16) I Can’t Turn You Loose
3LP Side A: 1) Start Me Up 2) When The Whip Comes Down 3) All Down The Line Side B: 1) Sway 2) Dead Flowers 3) Wild Horses Side C: 1) Sister Morphine 2) You Gotta Move 3) Bitch Side D: 1) Can’t You Hear Me Knocking 2) I Got The Blues Side E: 1) Moonlight Mile 2) Brown Sugar Side F: 1) Rock Me Baby 2) Jumpin’ Jack Flash 3) I Can’t Turn You Loose

Sonntag, 17. September 2017

mari samuelsen: nordic noir. review

wenn eine dem klassischen metier entstammende künstlerin den isländischen songwriter, multiintrumentalisten und produzenten ólafur arnalds für eine interpretation in erwägung zieht, zeugt dies von einem blick ohne scheuklappen. und auf "Nordic Noir" (decca) tummeln sich elf weitere stücke, welche dem titel entsprechend die düstere seele der nordeuropäer vertonen. und dabei zunächst einmal genre-grenzen außer acht lassen. die 32-jährige protagonistin entschloss sich nämlich, nicht nur die werke zeitgenössischer komponisten (darunter Frans Bak, Uno Helmersson, Johan Söderqvist und Arvo Pärt) zu interpretieren, sondern auch neue klangwelten zu erforschen. dabei ist Mari Samuelsen in diesem gebiet keine unbekannte. die norwegische violinistin lotete im zusammenspiel mit max richter und dem "12 ensemble"  regelmäßig das weite spektrum der modernen klassikszene aus. unterstützt wird sie auf vorliegendem album von hakon samuelsen (cello) und den trondheim soloists. die ausführlichen, auch auf deutsch enthaltenen linernotes tun ihr übrigens, um den hörer in dieses album versinken zu lassen. klassik-experte muss man dafür übrigens nicht sein: wer freude an leicht morbider schönheit hat, dem sei "nordic noir" ans herz gelegt.

Mittwoch, 13. September 2017

alexander hirsch: lauf junge. video wednesday

"die zeit rennt"... wer hat sich noch nicht bei dieser aussage oder dem dazugehörigen gedankengang ertappt? mit Alexander Hirsch hat ein junger hamburger singer-songwriter nun eine art soundtrack zu diesem phänomen geschaffen. mit dem song "lauf junge" und dem untenstehenden, zugehörigen clip will hirsch kraft geben, nicht zuletzt sich selbst: "der song sollte mir mut machen, darauf zu vertrauen, dass ich keinen produzenten brauche, dass ich das kann, genau das rausbringen, was schon lange in mir gärt.“ das ergebnis erscheint am 7. november in form eines ganzen albums mit dem namen "hier draußen". das video zum song drehte hirsch gemeinsam mit einem der erfolgreichsten deutschen marathonläufer, philipp pflieger, auf lanzarote. film ab.

Mittwoch, 6. September 2017

polina vita: "tricks". video wednesday

Seit Polina Vita 17 ist, steht sie mit ihren selbstgeschriebenen Liedern auf der Bühne. Mit 18 begann sie, als Songschreiberin für die Hamburger Boogie Park Studios zu arbeiten und hat seitdem Songs für und mit so unterschiedlichen Künstlern wie R'n'B-Sängerin Truth Hurts aus den USA oder Joachim Pastor aus Paris geschrieben. Auch im Produktionsumfeld von Kontor Records werden ihre Stimme und ihr Schreibtalent geschätzt – und sogar im Ausland macht sie bereits von sich reden: MTV Portugal veröffentlichte im Mai 2017 einen Song von Polina und dem portugiesischem Star-DJ Pedro Cazanova. Zuletzt übernahm sie überdies Background- und Chor-Parts auf den neuen Alben der beiden größten deutschen Superstars, Helene Fischer und Udo Lindenberg.
"Tricks“ ist nun die offizielle Single der am 22.9. erscheinenden Debüt-EP und wartet mit einem hochkarätigen Feature auf: Dem Dancehall-Künstler Don Andre, gut bekannt im heimischen Jamaika und der Szene Londons. Bitteschön:

Sonntag, 3. September 2017

crooked colours "vera". album teaser & tour

auf reinem independet vertriebsweg schaffte es mit "Vera" (electric sparkles) am vergangenen freitag ein album in unsere playlists, welches all diejenigen in ihrer favoritenliste vermerken sollten, die ihren popsound mit etwas r'n'b und elektronik angereichert am liebsten mögen. das trio aus perth wurde in der vergangenheit nicht zu unrecht gerne mit glass animals verglichen, worauf sich die Crooked Colours jedoch nicht verlassen möchten. der untenstehende neue clip zu "i hope you get it right" zusammen mit ivan ooze war von daher nur ein weiterer schritt auf die eigenen qualitäten aufmerksam zu machen. in kürze wollen die Crooked Colours, gestärkt durch die support-rolle zu den crystal castles, "vera" zudem auch auf den bühnen hierzulande präsentieren: 02.10. Hamburg, Übel & Gefährlich
03.10. Köln, Gebäude 9
04.10. München, Ampere
05.10. Nürnberg, Club Stereo
06.10. Leipzig, Neues Schauspiel
07.10. Berlin, Ritter Butzke


Samstag, 2. September 2017

ea80: definitiv:ja! review

eine gelungene stilkorrektur, dazu songwriting gut gereift wie erlesener wein: mit einer energetischen mischung aus fetten gitarren-riffs und aggressiven raps etablieren sich EA80 im 38sten jahr ihres bestehen überraschend als die nu-metal-ikone deutschlands. die mönchenglattbacher filtern die essenz von limp bizkit mit der offensiven lyrik von kraftklub und werden somit auf "Definitiv: Ja!" (major label/ ) zu einer art einheimischer thronfolger von linkin park. crossover-hits für die indiedisko, quasi jeder der elf songs hat das zeug zur singleauskopplung. ein exklusiv-vertrag mit emp in sachen merchandise wird spätestens im herbst sicherstellen, dass man seine leidenschaft für diesen social-media-hype auch auf der straße zur schau stellen kann.
ernsthaft jetzt: endlich kommt man auch als normalsterblicher in den genuss der neuen lp, die im vorwege nur als testpressung bzw. in einer deluxe-variante auf ein paar konzerten zu haben war. in der fortsetzung ihres konzeptes bleiben EA80 ihrer linie wie zu erwarten in jeder hinsicht treu. das gilt neben dem charateristischen sound auch dem abermals famosen artwort. insofern darf man den mittelwitzigen einstieg in diese review auch als kleinen hilferuf werten, noch neue worte über dieses vorzügliche album zu finden. ich versuche es andersherum: "definitiv ja!" wird für mich gerade in der endlosschleife zum weiteren anlass die tatsache zu betrauern, dass ich das ea80-konzert im frühsommer hier in hamburg dämlicherweise verpasst habe.

Mittwoch, 23. August 2017

valeria frattini. video wednesday

nach der sommerpause startet unser video wednesday mit einer italienischen künstlerin, bei der freunde von zum beispiel aimee mann unbedingt hinhören sollten. Valeria Frattini, mittlerweile zur wahl-berlinerin geworden, hält ihre lyriks erfreulicherweise in der muttersprache, während sie sich kompositorisch gern richtung stilvollem radiopop aus den staaten orientiert. daran ändert auch nichts, dass produzenten aus dem umfeld von max giesinger für den angenehm wenig geglätteten sound sorgten. ihre neue ep "Tinta Blu" (frattini musica) erscheint am kommenden freitag, den clip zum titeltrack präsentieren wir euch hier:

Donnerstag, 20. Juli 2017

video wednesday: the script mit "rain".

es ist ferienzeit, da fällt euch womöglich gar nicht auf dass der video wednesday tatsächlich ein thursday ist... In den vergangenen Tagen hatte The Script ihre treuen Fans mit allerlei Teasern auf bevorstehende Großtaten eingestimmt, nun legen sie mit der Single „Rain“ (Single/Video-Release: 14.07.17) den ersten neuen Song seit fast drei Jahren vor. Ungeachtet des Titels handelt es sich bei „Rain“ um einen sommerlichen Gute-Laune-Song, der ohne Zweifel zum unverzichtbaren Soundtrack der kommenden Monate werden wird. „‘Rain‘ ergab sich am Ende eines langen Entstehungsprozesses unseres fünften Albums“, erklärt die Band. „Es ist ein Sommersong, aber wir dachten: wenn es jemand im Sommer regnen lassen kann, dann sind das wir.“ „Rain“ ist der erste musikalische Vorgeschmack auf das fünfte The Script-Album, dessen Titel und Veröffentlichungstermin in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird. 
hier präsentieren wir euch den zugehörigen videoclip: 

Samstag, 15. Juli 2017

mia aegerter: album, clip & tour mit max prosa


ihr album "Nichts Für Feiglinge" (sophie records) setzt Mia Aegerter auch hierzulande auf die pop-landkarte. denn auch wenn der name in deutschland noch nicht vielen geläufig ist: in ihrer heimat hat die gebürtige schweizerin bereits vier mundart-alben veröffentlicht, eine goldene schallplatte und alle großen preise abgeräumt. ein anderes land, eine andere zeit – denn auf ihrer fünften platte, die ihre erste hochdeutsche ist, lotet die wortverliebte schweizerin ihre musikalische welt neu aus. es ist eine persönliche metamorphose hin zu mehr mut und zerbrechlichkeit - und zum finden der eigenen sprache.
im herbst wird sie dies an der seite von max prosa auch auf den hiesigen bühnen tun. die daten dazu findet ihr hier:
3.10. - Leipzig, Täubchenthal

4.10. - Hannover, Lux
5.10. - Essen, Zeche Carl
6.10. - Jena, Café Wagner
7.10. - Zwickau, Alter Gasometer
9.10. - Köln, Jungle

Freitag, 30. Juni 2017

kodaline: "brother" single & tour.

Mit ihren beiden Alben „In a Perfect World“ (2013) und „Coming Up For Air“ (2015) etablierte sich das irische Quartett Kodaline als eine der größten Bands ihrer Heimat. Das hochemotionale Video zu „Brother“ wurde von Stevie Russell inszeniert, mit dem Kodaline bereits beim Clip für ihren Hit „All I Want“ gearbeitet hatten. An den Aufnahmen des Albums waren darüber hinaus auch Pop-Guru Wayne Hector (Nicki Minaj, James Arthur) und Jonny Coffer (Beyoncé, Emeli Sandé, Naughty Boy) beteiligt. Das letzte Kodaline-Album „Coming Up For Air“ wurde in Großbritannien mit Gold ausgezeichnet, das Debütalbum „In A Perfect World“ verkaufte sich weltweit über eine Million Mal und wurde einige hundert Millionen Mal gestreamt. Die Videos der Band verzeichnen bei VEVO mehr als 200 Millionen Views und ihre Singles verkauften sie mehr als eine Million Mal.

Auch im benachbarten Vereinten Königreich konnten sich Steve Garrigan (Gesang), Mark Prendergast (Gitarre), Jason Boland (Bass) und Vinny May (Drums) mit den Longplayern hoch in den Albumcharts platzieren (beide Top 5). Die Kygo-Kollaboration „Raging“ bescherte der Band im vergangenen Jahr einen internationalen Hit, der auch in den Offiziellen Deutschen Charts Einzug hielt. Mit „Brother“ legen Kodaline nun die erste Single ihres kommenden, dritten Album vor. Die Single entstand in Zusammenarbeit mit den Produzenten Steve Harris (Kaiser Chiefs, Santana) und Two Inch Punch (Rag‘n’Bone Man, Sam Smith), unter der Regie des langjährigen Kodaline-Studiopartners Johnny McDaid (Snow Patrol, Robbie Williams) als Executive Producer. Gemischt wurde „Brother“ von Spike Stent (Madonna, Depeche Mode, Ed Sheeran, Harry Styles u.a.).


Im November diesen Jahres sind Kodaline auch bei uns auf Tour:
09.11.2017 Köln E-Werk 
20.11.2017 München Tonhalle 
29.11.2017 Berlin Astra 
05.12.2017 Hamburg Docks

Mittwoch, 28. Juni 2017

rolling stones in latin america. video wednesday

an unserem heutigen video wednesday präsentieren wir euch keinen clip im klassischen sinne, sondern einen trailer zur jüngst erschienenen Rolling Stones dokumentation "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" (universal). dieser begleitet den altherren-rockertrupp auf seiner tour durch zehn lateinamerikanische städte im letzten jahr. dabei zeigt der film auch die vorbereitungen für ihren allerersten auftritt in havanna, kuba – einem gigantischen, einmaligen, kostenlosen open air-event, wie es kuba noch nie zuvor erlebt hat. die bilder zeigen die einzigartige verbindung, die zwischen den Rolling Stones und ihren lateinamerikanischen fans besteht; eine verbindung, die über viele jahre gewachsen ist. mit packenden liveaufnahmen, sehr persönlichen momenten mit den bandmitgliedern, der gespannten aufregung und der reaktion von den fans und mit den ganzen aufs und abs bei den planungen für die havanna-show zeichnet "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" ein bild von einer vor energie strotzenden band, die nichts von ihrer kraft und ausstrahlung verloren hat.
unser trailer bietet einen kleinen vorgeschmack dazu: 


und hier präsentieren wir euch noch die tracklist der songs, welche die dokumentation begleiten:

1) Out Of Control (Buenos Aires, Argentinien)
2) Paint It Black (Buenos Aires, Argentinien)
3) Honky Tonk Women (Sao Paulo, Brasilien)
4) Sympathy For The Devil (Sao Paulo, Brasilien)
5) You Got The Silver (Lima, Peru)
6) Midnight Rambler (Lima, Peru)
7) Miss You (Lima, Peru)

Sonntag, 25. Juni 2017

vérité: somewhere in between. review

nach veröffentlichung diverser ep's und der web-erfolgreichen, galant ad absurdum geführten The-1975-coverversion "somewhere else" veröffentlichte Vérité aka kelsey byrne am vergangenen freitag ihr debütalbum "Somewhere In Between" (kobalt records). dass das quasi im d.i.y.-verfahren erschienene werk deutliche parallelen zwischen albumtitel und der eingangs erwähnten single aufweist, darf durchaus diskutiert werden. Vérité vermeidet es jedoch, allzu sehr auf nummer sicher zu gehen. immerhin stellt sich das konzept der 13 tracks sowie des artworks insgesamt als schlüssig und durchaus recht eigenständig dar. die singer-songwriterin aus brooklyn dürfte mit ihren eletropop-soundflächen letztenendes eine mischung aus indie-publikum und den anhängern von acts wie lana del rey, lorde oder einer düster-variante von katy perry bedienen. siehe auch folgenden clip:

Donnerstag, 15. Juni 2017

elena: die bombe. albumteaser & clip

Elena hat kompakte, aus ihrem Leben gegriffene Geschichten über sich selbst und ihre Generation erzählt, und dabei nicht an leicht ironisch gebrochenen Popkultur-Referenzen gespart. Nur der Wunsch, experimentierfreudiger und musikalisch noch dynamischer zu arbeiten, blieb über weite Strecken unerfüllt. Bei ihren Konzerten, oft allein mit geloopten Beats, Key-Bässen und Keyboard als One-Woman-Band, zeige sich eine ganz andere Energie, Musikalität und Ausdrucksstärke – so die Zuhörer. Vielschichtig sei ihr Stil, nicht in eine Form zu pressen, mit Elementen von Jazz und Soul in der Stimme, starken Einflüssen von R’n’B/Hiphop in den Texten und mit Keylines, die in raffinierter Harmonie und Melodik die klassische Klavierausbildung sowie ein Jazzstudium verraten. Erwachsener und ausdrucksstärker klingt nun auch ELENAs neue Single „Die Bombe:
 

Samstag, 10. Juni 2017

abou diarra: koya. review

ebenfalls schon ein paar tage erhältlich, aber viel zu gut um es zu verpassen: das neue album von Abou Diarra aus mali. ein wenig erinnert die musik des sohnes einer mandingo-sängerin und eines wassoulou-stammeshäuptlings an den sound des exzellenten word-music-ablegers des glitterhouse labels. westafrikanische musik, deren protagonist aber sowohl jimi hendrix als auch die wurzeln des blues und natürlich jazz verinnerlicht zu haben scheint. außerdem in diesem zusammenhang unbedingt erwähnungsbedürtig: der transparente, analoge und unglaublich facettenreiche sound von "Koya" (mix & metisse), für welchen sich jean marc pinaud verantwortlich zeichnet. über das französische label (diarra lebt mittlerweile in paris) und mit broken-silence-vertrieb im hintergrund glücklicherweise problemlos hierzulande erhältlich, seien die elf tracks (plus zwei radioedits) aufgeschlossenen fans afrikanischer-/world-musik unbedingt ans herz gelegt.
 

Mittwoch, 7. Juni 2017

lambert: sweet apocalypse. video wednesday

um ein haar wäre Lambert mit seinem vor einigen wochen erschienenen album "Sweet Apocalypse" (mercury kx) ungesehen an uns vorbeigerauscht. dabei liegt das unter dem deutsche grammophon-banner erschienene werk näher am pop als an klassischer musik. vielleicht auch, weil der protagonist bzw. pianist ähnlich so unterschiedlicher künstlern wie cro, slipknot oder ghost ebenfalls verhüllt vor sein publikum tritt. übrigens wie letztere immer mit leichtem augenzwinkern hinter der maske. aber seht und hört selbst:


nicht vorenthalten wollen wir euch den pressetext zum album: 

"Seit dem Jahr 2000 leben wir in der Postapokalypse. Eine Apokalypse, die allerdings nie stattgefunden hat. Kein weltweiter Systemcrash, keine Außerirdischen, kein gigantischer Meteorit, kein Erlöschen unserer Sonne. Nicht einmal die alte Lieblingshose ist endgültig zerschlissen. Das heißt natürlich nicht, dass die Angst vor dem Weltuntergang deshalb verschwunden ist - ganz im Gegenteil: Die Angst der Menschen vor anderen Menschen und dem, was diese den lieben langen Tag so alles anstellen, ist riesengroß. Und bei Mutter Natur weiß man natürlich auch nie, was sie gerade im Schilde führt. Von der kosmischen Strahlung im Hintergrund einmal ganz abgesehen. Sich als Pianist explizit den großen Themen zu nähern ist natürlich immer etwas schwierig. Die Seele kennt nun mal keinen Unterschied zwischen dem Angriff eines Tigers, einem bösen Brief von der Bank oder einem blöden Blick des Nachbarn. Fühlt sich der Mensch bedroht dann bekommt er es mit der Angst zu tun. Und das, was den Menschen heute Angst einjagt, wird - zumindest in unseren Längen- und Breitengraden - immer abstrakter und führt zu einer immer diffuseren Lebensangst. Auf „ Sweet Apocalypse“ setzt sich Lambert auf ganz persönliche Art und Weise mit diesen Ängsten, von denen bekanntlich viele aus der Vergangenheit weit über das Heute hinausspuken, in 12 Kompositionen auseinander. Mal spendet er Trost, mal streichelt er sanft die Katze namens Melancholie, mal entwickelt er aus der Angst einen überlebensgroßen Pathos und lässt uns unerwartet über den Dingen schweben. Auf seinem dritten Album – dem ersten, das er für das in London ansässige Label Mercury KX aufgenommen hat - beweist der maskierte Pianist Lambert wieder einmal eindrucksvoll, dass er die komplette Gefühlsklaviatur des Lebens mit enormer Leichtigkeit spielen kann. Sein Gespür für kleine, große Melodien ist dabei immer noch außergewöhnlich."

Mittwoch, 31. Mai 2017

hotel bossa nova: little fish. video wednesday

unser heutiger video wednesday wird nicht direkt mit einem clip, sondern vielmehr mit einem trailer zelebriert. Hotel Bossa Nova veröffentlichen am kommenden freitag ihr neues album "Little Fish" (enja records). und anhand untenstehendem zweiminüter kann sich jeder interessent davon überzeugen, dass die hamburger eben nicht auf den vermeintlichen stil ihres bandnamens limitiert sind. vielmehr fließen samba, fado und zahlreiche andere elemente des jazz in seinen verschiedenen variationen von latin bis cool ein. im zentrum steht dabei die portugiesisch-indische sängerin liza da costa, die gemeinsam mit ihren virtuosen instrumentalisten tilmann höhn (gitarre), wolfgang stamm (schlagzeug, percussion) und alexander sonntag (kontrabass) anspruchsvollen wohlklang-sound zwischen welt- und popmusik erschafft. überzeugt euch selbst:

Mittwoch, 24. Mai 2017

L.A.: leave it all behind. video wednesday

nach zwei jahren veröffentlichungspause erscheint am 26. Mai 2017 mit „King Of Beasts“ (sony music) das mittlerweile fünfte album der band L.A.. alle songs stammen von frontmann luis albert segura, der überdies auch zahlreiche instrumente einspielte (gitarre, schlagzeug, bass und backgroundgesang). gemischt wurden die songs von den us-amerikanischen grammy-preisträgern manny marroquin (john legend, sia), und michael brauer (coldplay, john mayer). jüngst absolvierten L.A. eine europatour im vorprogramm von band of horses.
wer L.A. live sehen möchte kann dies hier tun: 
12.06.2017 Hamburg, Häkken 
13.06.2017 Dresden, Beatpol 
14.06.2017 Berlin, Privatclub 
15.06.2017 Köln, MTC 
16.06.2017 München, Strom

die vorabsingle „leave it all behind“ präsentieren wir euch hier:

Sonntag, 14. Mai 2017

mia aegerter: nichts für feiglinge. albumteaser

auf halber strecke zwischen single-veröffentlichung und album-release wollen wir euch auf das debütalbum der schweizer pop-sängerin Mia Aegerter aufmerksam machen. begleitet von einer pledge-music-kampagne soll "Nichts Für Feiglinge" (sophie records) am 26.5. in den läden stehen. und zwar als erstes "nicht-mundart-album" nach vier ebensolchen vorgängerwerken. das promoinfo hat sich eine ganz wunderbare formulierung zum sound der anlässlich der albumproduktion in berlin ansässig gewordenen songwriterin einfallen lassen: "Zwischen lakonischer Melancholie und bittersüßer Ironie erzeugt sie in ihren Texten eine Intensität, die einen in den Bann zieht. Eine erwachsene Frau mit einem rastlosen Herz und Haltung, ohne dabei prätentiös zu sein. Irgendwie eindringlich und lässig zugleich - immer einen Finger in der Wunde und einen am Abzug". das sind große worte, der folgende clip samt zugehöriger single "farbe bekennen" dürfte dennoch im positiven sinne konsensfähig sein. umso bemerkenswerter, als aegerter "nebenbei" auch noch als schauspielerin und autorin (ihr erster gedichtband soll in kürze erscheinen) tätig ist.

Mittwoch, 3. Mai 2017

jake isaac: long road. video wednesday

am kommenden freitag steht sein album "Our Lives" (polydor/island) in den läden. grund genug an unserem video wednesday noch einmal auf den clip zur single "long road" hinzuweisen. immerhin schaffte es Jake Isaac durch seinen mix aus singer-songwriter und soul-pop sowie herausragenden livequalitäten kleine bis mittelgroße venues auszuverkaufen, ohne bisher ein album veröffentlicht zu haben. apropos: die tourdaten findet ihr gleich unterhalb des clips...
 
Jake Isaac Tourdates 2017
08.05. Stuttgart, clubCANN 
09.05. München, Ampere/Muffatwerk 
11.05. Leipzig, Täubchental 
12.05. Berlin, Lido 
13.05. Bremen, Tower Musikclub 
16.05. Hamburg, Knust 
17.05. Frankfurt a.M., Zoom 
24.05. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld

Dienstag, 2. Mai 2017

hoch/tief: detroit→stuttgart. review

ganze sechs jahre ist es her, dass mich hoch/tief mit ihrem selbstbetitelten debüt begeistert hatten. kein schlechtes zeichen - in erinnerung sind mir die schwaben in kurzlebigen zeiten wie diesen trotzdem geblieben. obwohl: selbst wenn die zeitspanne zwischen den zwei alben enorm erscheint - das trio begleitete mich tatsächlich schon vorher in unregelmäßigen abständen. schließlich waren die mitglieder in acts wie cargocity, upfront und vor allem boiler aktiv. deren rifforientierte, groovende herangehensweise zeichnet auch die (lediglich) acht neuen songs aus. ob nun aber die knackige spielzeit wirklich ein manko darstellt? "detroit→stuttgart" (arctic rodeo recordings/broken silence) kommt andererseits nämlich wunderbar auf den punkt, selbst wenn man im songwriting kleine wendungen nimmt und dabei auch noch eine recht mitreißende atmosphäre schafft. das vorab veröffentlichte "hurricane" eignet sich dabei als anspielstation, auch wenn ich den titel weniger programmatisch finde als es vielleicht auf der hand liegen mag. ebenfalls erwähnenswert: die angenehm konkreten, aber unpeinlichen deutschen texte. bleibt zu hoffen, das davon auch notiz genommen wird. am ende des tages bedienen hoch/tief wohl maximal ein nischenpublikum. dieses wird (bzw. würde) sich dafür umso mehr über "detroit→stuttgart" freuen.

Mittwoch, 19. April 2017

safi: "alle laufen". video wednesday

an unserem heutigen video wednesday wollen wir euch den neuen clip von Safi vorstellen, deren album "janus" unsere aufmerksamkeit ja bereits im letzten jahr fand. in der zwischenzeit hat man nicht nur die bühne mit refused geteilt, sondern fand auch zeit den clip zu "alle laufen" selbst zu kreieren. freunde von noisigem rock mit einer wahrlich intesiv klingenden sängerin klicken gleich auf "play":

Sonntag, 9. April 2017

torgeir waldemar: no offending borders. review

"dette er den beste norske skiva på flere år" schwärmt die nordische musikpresse. auch die tatsache, dass Torgeir Waldemar die famosen wovenhand auf tour begleitet hat, verwundert keineswegs. der hipster-bartträger aus oslo verfolgt nämlich einen mindestens ähnlichen ansatz wie david eugene edwards. auf seinem zweiten solo-album (mit seiner hauptband The Devil And The Almighty Blues stellte er übrigens beinahe parallel zwei alben in die regale) changiert er nämlich zwischen vergleichbaren polen: akustische passagen und beschwörende, elektrische gitarrenwände ziehen auf "No Offending Borders" (jansen plateproduksjon/broken silence) den hörer in einen sog. die acht songs - darunter ein famoses link wray cover- klingen sicherlich eine spur songorientierter und zugänglicher als die letzten ergüsse der (vermuteten) vorbilder. an der drängenden magie dieses werkes ändert das jedoch nichts.
hier findet den mitschnitt einer recordstore-performance des albumtracks "among the low":
 

Mittwoch, 5. April 2017

video wednesday: die lochis. "sidekick"

unser video wednesday ist diese woche von audiovisueller penetranz gezeichnet: Die Lochis geben vor dem re-release ihres 2016er albums "#zwilling18" (der um fünf neuen songs erweiterten wiederauflage) logischerweise keine ruhe und legen einen weiteren clip nach. wer sich von dem radiopop auf "sidekick" anfixen lässt, der findet hier die albumpreorder. und wer dabei nur noch den kopf schüttelt, sollte zumindest die wunderbaresten groupie-texte in den youtube-kommentaren seit langer zeit goutieren...

Sonntag, 2. April 2017

brooke candy: living out loud. clip

bevor ab dem kommenden freitag wieder kendrick lamar (völlig zu recht) die medien in und um hiphop bestimmen wird, sei zum ausklang des wochenendes noch auf einen clip hingewiesen, welcher ein weiteres hochkarätiges album ankündigt. Brooke Candy, deren noch nicht terminiertes album "Daddy Issues" im laufe des frühjahrs über sony veröffentlicht wird, legt nach dem lyric-video nun eine vollwertige produktion zu ihrem song "living out loud" vor:

Dienstag, 28. März 2017

fargo. album-teaser & tour

hiphop, etwas quer gedacht. das ist der ansatz von Fargo, dem ehemaligen frontmann der berliner indie-rap-pioniere the love bülow. mittlerweile alleine unterwegs ist das solo-debüt „Wunderbare Jahre“ (motor) von protagonist falk doch als ein album mit zahlreichen feature-artists aus seinem freundeskreis entstanden. „ich hab es „Wunderbare Jahre“ genannt, weil ich mich wie in der serie - die ich damals übelst gefeiert habe - an meine jugend zurückerinnern wollte“, sagt Fargo. die 14 songs ergeben zusammen eine coming-of-age-collage: mit allen haarlängen und farben, mit pop, rap, reggae, rock, soul und dub.eine erste anspielstation findet ihr hier:


Tourdaten:
27.04.17 München - hansa39
28.04.17 Frankfurt - Nachtleben
29.04.17 Stuttgart - Schräglage
04.05.17 Köln - YUCA
05.05.17 Hannover - LUX
06.05.17 Hamburg - Kleiner Donner
07.05.17 Berlin - Auster Club

scott bradlee’s postmodern jukebox. news

Scott Bradlee's Postmodern Jukebox, das 2009 von dem pianisten und arrangeur scott bradlee gegründete ensemble erträumt und realisiert versionen aktueller pop-, rock- und r'n'b hits in verschiedenen zeitlosen stilen – von swing über doo-wop und ragtime bis motown oder, wie bradlee es selbst ausdrückt: “popmusik in einer zeitmaschine”.
bereits am 3. märz erschien das album "The Essentials" (universal music), nun geht es auf tour, ein paar anspielstationen präsentieren wir euch on top:



tourdaten 2017:


17.03. Berlin, Tempodrom
22.03. Hamburg, Mehr Theater
24.03. Leipzig, Haus Auenesee
01.04. München, Muffathalle
02.04. Stuttgart, Liederhalle
05.04. Frankfurt, Jahrhunderthalle
07.04. Köln, E Werk
10.04. Nürnberg, Meistersingerhalle