Mittwoch, 23. August 2017

valeria frattini. video wednesday

nach der sommerpause startet unser video wednesday mit einer italienischen künstlerin, bei der freunde von zum beispiel aimee mann unbedingt hinhören sollten. Valeria Frattini, mittlerweile zur wahl-berlinerin geworden, hält ihre lyriks erfreulicherweise in der muttersprache, während sie sich kompositorisch gern richtung stilvollem radiopop aus den staaten orientiert. daran ändert auch nichts, dass produzenten aus dem umfeld von max giesinger für den angenehm wenig geglätteten sound sorgten. ihre neue ep "Tinta Blu" (frattini musica) erscheint am kommenden freitag, den clip zum titeltrack präsentieren wir euch hier:

Donnerstag, 20. Juli 2017

video wednesday: the script mit "rain".

es ist ferienzeit, da fällt euch womöglich gar nicht auf dass der video wednesday tatsächlich ein thursday ist... In den vergangenen Tagen hatte The Script ihre treuen Fans mit allerlei Teasern auf bevorstehende Großtaten eingestimmt, nun legen sie mit der Single „Rain“ (Single/Video-Release: 14.07.17) den ersten neuen Song seit fast drei Jahren vor. Ungeachtet des Titels handelt es sich bei „Rain“ um einen sommerlichen Gute-Laune-Song, der ohne Zweifel zum unverzichtbaren Soundtrack der kommenden Monate werden wird. „‘Rain‘ ergab sich am Ende eines langen Entstehungsprozesses unseres fünften Albums“, erklärt die Band. „Es ist ein Sommersong, aber wir dachten: wenn es jemand im Sommer regnen lassen kann, dann sind das wir.“ „Rain“ ist der erste musikalische Vorgeschmack auf das fünfte The Script-Album, dessen Titel und Veröffentlichungstermin in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird. 
hier präsentieren wir euch den zugehörigen videoclip: 

Samstag, 15. Juli 2017

mia aegerter: album, clip & tour mit max prosa


ihr album "Nichts Für Feiglinge" (sophie records) setzt Mia Aegerter auch hierzulande auf die pop-landkarte. denn auch wenn der name in deutschland noch nicht vielen geläufig ist: in ihrer heimat hat die gebürtige schweizerin bereits vier mundart-alben veröffentlicht, eine goldene schallplatte und alle großen preise abgeräumt. ein anderes land, eine andere zeit – denn auf ihrer fünften platte, die ihre erste hochdeutsche ist, lotet die wortverliebte schweizerin ihre musikalische welt neu aus. es ist eine persönliche metamorphose hin zu mehr mut und zerbrechlichkeit - und zum finden der eigenen sprache.
im herbst wird sie dies an der seite von max prosa auch auf den hiesigen bühnen tun. die daten dazu findet ihr hier:
3.10. - Leipzig, Täubchenthal

4.10. - Hannover, Lux
5.10. - Essen, Zeche Carl
6.10. - Jena, Café Wagner
7.10. - Zwickau, Alter Gasometer
9.10. - Köln, Jungle

Freitag, 30. Juni 2017

kodaline: "brother" single & tour.

Mit ihren beiden Alben „In a Perfect World“ (2013) und „Coming Up For Air“ (2015) etablierte sich das irische Quartett Kodaline als eine der größten Bands ihrer Heimat. Das hochemotionale Video zu „Brother“ wurde von Stevie Russell inszeniert, mit dem Kodaline bereits beim Clip für ihren Hit „All I Want“ gearbeitet hatten. An den Aufnahmen des Albums waren darüber hinaus auch Pop-Guru Wayne Hector (Nicki Minaj, James Arthur) und Jonny Coffer (Beyoncé, Emeli Sandé, Naughty Boy) beteiligt. Das letzte Kodaline-Album „Coming Up For Air“ wurde in Großbritannien mit Gold ausgezeichnet, das Debütalbum „In A Perfect World“ verkaufte sich weltweit über eine Million Mal und wurde einige hundert Millionen Mal gestreamt. Die Videos der Band verzeichnen bei VEVO mehr als 200 Millionen Views und ihre Singles verkauften sie mehr als eine Million Mal.

Auch im benachbarten Vereinten Königreich konnten sich Steve Garrigan (Gesang), Mark Prendergast (Gitarre), Jason Boland (Bass) und Vinny May (Drums) mit den Longplayern hoch in den Albumcharts platzieren (beide Top 5). Die Kygo-Kollaboration „Raging“ bescherte der Band im vergangenen Jahr einen internationalen Hit, der auch in den Offiziellen Deutschen Charts Einzug hielt. Mit „Brother“ legen Kodaline nun die erste Single ihres kommenden, dritten Album vor. Die Single entstand in Zusammenarbeit mit den Produzenten Steve Harris (Kaiser Chiefs, Santana) und Two Inch Punch (Rag‘n’Bone Man, Sam Smith), unter der Regie des langjährigen Kodaline-Studiopartners Johnny McDaid (Snow Patrol, Robbie Williams) als Executive Producer. Gemischt wurde „Brother“ von Spike Stent (Madonna, Depeche Mode, Ed Sheeran, Harry Styles u.a.).


Im November diesen Jahres sind Kodaline auch bei uns auf Tour:
09.11.2017 Köln E-Werk 
20.11.2017 München Tonhalle 
29.11.2017 Berlin Astra 
05.12.2017 Hamburg Docks

Mittwoch, 28. Juni 2017

rolling stones in latin america. video wednesday

an unserem heutigen video wednesday präsentieren wir euch keinen clip im klassischen sinne, sondern einen trailer zur jüngst erschienenen Rolling Stones dokumentation "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" (universal). dieser begleitet den altherren-rockertrupp auf seiner tour durch zehn lateinamerikanische städte im letzten jahr. dabei zeigt der film auch die vorbereitungen für ihren allerersten auftritt in havanna, kuba – einem gigantischen, einmaligen, kostenlosen open air-event, wie es kuba noch nie zuvor erlebt hat. die bilder zeigen die einzigartige verbindung, die zwischen den Rolling Stones und ihren lateinamerikanischen fans besteht; eine verbindung, die über viele jahre gewachsen ist. mit packenden liveaufnahmen, sehr persönlichen momenten mit den bandmitgliedern, der gespannten aufregung und der reaktion von den fans und mit den ganzen aufs und abs bei den planungen für die havanna-show zeichnet "Olé Olé Olé! A Trip Across Latin America" ein bild von einer vor energie strotzenden band, die nichts von ihrer kraft und ausstrahlung verloren hat.
unser trailer bietet einen kleinen vorgeschmack dazu: 


und hier präsentieren wir euch noch die tracklist der songs, welche die dokumentation begleiten:

1) Out Of Control (Buenos Aires, Argentinien)
2) Paint It Black (Buenos Aires, Argentinien)
3) Honky Tonk Women (Sao Paulo, Brasilien)
4) Sympathy For The Devil (Sao Paulo, Brasilien)
5) You Got The Silver (Lima, Peru)
6) Midnight Rambler (Lima, Peru)
7) Miss You (Lima, Peru)

Sonntag, 25. Juni 2017

vérité: somewhere in between. review

nach veröffentlichung diverser ep's und der web-erfolgreichen, galant ad absurdum geführten The-1975-coverversion "somewhere else" veröffentlichte Vérité aka kelsey byrne am vergangenen freitag ihr debütalbum "Somewhere In Between" (kobalt records). dass das quasi im d.i.y.-verfahren erschienene werk deutliche parallelen zwischen albumtitel und der eingangs erwähnten single aufweist, darf durchaus diskutiert werden. Vérité vermeidet es jedoch, allzu sehr auf nummer sicher zu gehen. immerhin stellt sich das konzept der 13 tracks sowie des artworks insgesamt als schlüssig und durchaus recht eigenständig dar. die singer-songwriterin aus brooklyn dürfte mit ihren eletropop-soundflächen letztenendes eine mischung aus indie-publikum und den anhängern von acts wie lana del rey, lorde oder einer düster-variante von katy perry bedienen. siehe auch folgenden clip:

Donnerstag, 15. Juni 2017

elena: die bombe. albumteaser & clip

Elena hat kompakte, aus ihrem Leben gegriffene Geschichten über sich selbst und ihre Generation erzählt, und dabei nicht an leicht ironisch gebrochenen Popkultur-Referenzen gespart. Nur der Wunsch, experimentierfreudiger und musikalisch noch dynamischer zu arbeiten, blieb über weite Strecken unerfüllt. Bei ihren Konzerten, oft allein mit geloopten Beats, Key-Bässen und Keyboard als One-Woman-Band, zeige sich eine ganz andere Energie, Musikalität und Ausdrucksstärke – so die Zuhörer. Vielschichtig sei ihr Stil, nicht in eine Form zu pressen, mit Elementen von Jazz und Soul in der Stimme, starken Einflüssen von R’n’B/Hiphop in den Texten und mit Keylines, die in raffinierter Harmonie und Melodik die klassische Klavierausbildung sowie ein Jazzstudium verraten. Erwachsener und ausdrucksstärker klingt nun auch ELENAs neue Single „Die Bombe: